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Job-Speed-Dating in der Osnabrücker Stadthalle

Die Zeit läuft, wenn Ende Oktober 200 Arbeitssuchende in kurzen Interviews einen Job suchen. Vorgeschlagen haben sie dazu (v. l.): Sabine Ostendorf (Maßarbeit, Landkreis Osnabrück), Susanne Statnik (Deutsche Angestellten-Akademie), Michael Klesse (Jobcenter Osnabrück) und Gisela Lünnemann (Arbeitsagentur Osnabrück). Foto: Michael Gründel

steb Osnabrück. Noch acht Tage bis zum ersten Gong beim Job-Speed-Dating: Aktuell bereiten sich gerade 200 Arbeitssuchende auf ihre achtminütigen Kurzinterviews mit Arbeitgebern vor. Die Jobsucher – vom Akademiker bis zum Hartz-IV-Empfänger – haben sich freiwillig und auf Vorschlag der Maßarbeit, des Jobcenters und der Arbeitsagentur Osnabrück für die Chance entschieden, vielleicht einen neuen Arbeitsplatz abseits der sonst üblichen Bewerbungskonventionen zu ergattern.

Auf die Vorstellungsgespräche im Miniaturformat bereitet die Kandidaten die Deutsche Angestellten-Akademie (DAA) vor. „Dabei schauen wir in ersten Gesprächen, wer sich für das Job-Speed-Dating eignet“, erklärte DAA-Zweigstellenleiterin Susanne Statnik das Prozedere. Daran schließen sich Kurse zu den Themen Outfit, Selbstvermarktung und Kommunikation sowie zum Knigge in der Arbeitswelt an. Den 200 Arbeitssuchenden stehen 30 Unternehmen verschiedenster Branchen aus der Region gegenüber. Sie bieten einfachere Jobs bis hin zu Tätigkeiten als Ingenieur an, teilten Jobcentergeschäftsführer Michael Klesse und Arbeitsagenturchefin Gisela Lünne mit. Bis zu einem Drittel der Arbeitssuchenden gelingt es, nach dem Job-Speed-Dating, eine Stelle zu bekommen, hat Susanne Ostendorf von der Maßarbeit des Landkreises beobachtet.

Quelle:
NOZ Stadt
Ausgabe vom 22. Oktober 2014
Seite 9
Ressort Osnabrücker Land

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