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Caritas Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft und Partner freuen sich über erfolgreiches Angebot

Freuen sich über den neuen Rekord bei Stromspar-Checks: (v. l.) Michael Klesse (Geschäftsführer Jobcenter Osnabrück), Leonid Klevanski (Stromsparhelfer), Dr. Klaus Siedhoff (Bereichsleiter Energie Stadtwerke Osnabrück), Detlef Gerdts (Fachbereichsleiter Umwelt und Klimaschutz Stadt Osnabrück) und Ralf Chojetzki (CAD-Geschäftsführer). Foto: Caritas/Kückmann

Osnabrück, 26. April 2017. Strom sparen und sowohl der Umwelt als auch dem Geldbeutel etwas Gutes tun: Mit 357 Stromspar-Checks im Jahr 2016 haben die Mitarbeitenden der Caritas Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft (CAD) in Osnabrück einen neuen Rekord aufgestellt. Noch nie sind innerhalb eines Jahres im Stadtgebiet so viele Überprüfungen durchgeführt worden. Für dieses Angebot kooperiert die CAD mit der Stadt Osnabrück, die dieses Projekt mit 20.000 Euro fördert, mit dem Jobcenter Osnabrück, das die Mitarbeitenden vermittelt, und mit den Stadtwerken Osnabrück, die den Stromsparhelfern ein Fahrzeug und Bustickets für die Hausbesuche zur Verfügung stellen.

Kostenfreie Beratung
"Durch den Stromspar-Check helfen wir Osnabrücker Bürgern mit geringem Einkommen, Strom und damit Geld zu sparen und auf diese Weise den CO2-Ausstoss zu verringern", betont CAD-Geschäftsführer Ralf Chojetzki. Der Stromspar-Check ist ein kostenfreies Beratungsangebot für einkommensschwache Haushalte, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen. Dann kommt ein Stromsparhelfer der CAD zum Hausbesuch und überprüft den Stromverbrauch. Auch kostenlose Soforthilfen wie LED-Lampen oder Zeitschaltuhren bringen die Mitarbeitenden bei Bedarf direkt an. Fast 5200 solcher Soforthilfen im Wert von beinahe 28.000 Euro wurden im vergangenen Jahr insgesamt montiert. Diese werden vom Bundesumweltministerium finanziert.
Das Besondere an den Stromsparhelfern: Sie sind selbst ehemalige Langzeitarbeitslose, die vom Jobcenter in das Projekt vermittelt wurden. "Der Stromspar-Check bietet Menschen, die lange arbeitslos waren, eine sinnvolle Beschäftigung und einen Weg zurück in den Arbeitsmarkt", sagt Chojetzki. Um als Stromsparhelfer unterwegs zu sein, werden sie umfangreich geschult.
Detlef Gerdts, Fachbereichsleiter Umwelt und Klimaschutz bei der Stadt Osnabrück, betont: "Die Energiewende betrifft jeden Bürger, und um sie schaffen zu können, benötigen wir die Mithilfe jedes Einzelnen. Seit 2009 unterstützen wir als Stadt Osnabrück die Aktivitäten der Caritas, da so auch Bürgern mit geringem Einkommen ermöglicht wird, die Energiewende mitzugestalten und einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten."

Stromschulden werden vermieden
Ähnlich bewertet auch Michael Klesse, Geschäftsführer des Jobcenters Osnabrück, das Angebot: "Der Stromspar-Check ist ein erfolgreiches Projekt mit vielfältigen positiven Auswirkungen auf die Sache und alle daran Beteiligten. Ein sehr erfreulicher Aspekt besteht darin, dass die Mitarbeitenden die Gelegenheit erhalten, sich persönlich in der Praxis weiterzuentwickeln."
Die Stadtwerke Osnabrück heben insbesondere den positiven Effekt des Angebotes hervor. "Durch die Kombination von Beratung auf Augenhöhe und Soforthilfe trägt der Stromspar-Check dazu bei, das Entstehen von Stromschulden zu vermeiden", erläutert Stadtwerke-Energiechef Dr. Klaus Siedhoff. "Wir gehen davon aus, dass insbesondere auch durch das Wirken der Stromsparhelfer die Zahl der Stromsperrungen in den vergangenen Jahren in Osnabrück deutlich unter dem Durchschnitt der Vorjahre lag."

Hintergrund: Vom kostenlosen Stromspar-Check durch die Caritas Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft (CAD) profitieren Haushalte, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen. Interessierte, die diese Voraussetzungen erfüllen, melden sich per Telefon unter 0541 380524 40 oder per Mail an strom@remove-this.caritas-dienstleistung.de. Nach einer Terminvereinbarung kommt ein Stromsparhelfer zum Hausbesuch vorbei.

Ansprechpartner: Ralf Chojetzki, Geschäftsführer der Caritas Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft (CAD), RChojetzki@remove-this.caritas-dienstleistung.de, Tel. 0541 380524 12

Fachbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Caritasverband für die Diözese Osnabrück e. V.

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