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Partner wollen gemeinsames Berufsorientierungssystem entwickeln

Osnabrück (eb) - Stadt und Landkreis wollen die duale Berufsausbildung stärken. Deswegen haben sich beide Kommunen beim Niedersächsischen Kultusministerium als Modellregion für eine koordinierte Beratungsstruktur beworben - und den Zuschlag erhalten.

Bei der Umsetzung wollen Stadt und Landkreis gemeinsam mit weiteren Partnern eng zusammenarbeiten. Dies war das Ergebnis eines Treffens im Kreishaus Osnabrück. Das Ziel der Partner ist vor dem Hintergrund des demografischen Wandels klar: Mehr junge Menschen sollen die Möglichkeit haben, eine duale Berufsausbildung zu absolvieren und die Zahl der Ausbildungsabbrüche soll weiter sinken.

Ins Blickfeld nimmt die Region dabei auch Gymnasiasten, die eine Alternative zur Hochschulausbildung suchen oder Studienabbrecher, die sich auf ihrem Weg ins Berufsleben neu orientieren. Doch es soll nicht allein bei Lippenbekenntnissen bleiben. Dies betonte auch der Bundestagsabgeordnete Rainer Spiering, der zu dem dafür warb, dass sich Stadt und Landkreis als eine große Bildungs- und Arbeitsmarktregion verstehen und ihre Konzepte und Angebote aufeinander abstimmen. Diesen Ball nahmen Landrat Michael Lübbersmann und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert auf: Sie betonten, dass sich die beiden Kommunen in ihrer Arbeit eng abstimmen. An dem Treffen nahmen auch Vertreter der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, der Agentur für Arbeit, der MaßArbeit,und des Jobcenters Osnabrück teil.

Die Zusage aller Teilnehmer: Sämtliche Angebote, die sie für die berufliche Orientierung von jungen Menschen entwickelt haben, sollen aufeinander abgestimmt werden, um ein Berufsorientierungssystem für die gesamte Region zu etablieren. Zu den Bausteinen gehören etwa Ausbildungsmessen, Stellenbörsen oder Beratungsangebote. Diese Angebote sollen allen allgemeinbildenden Schulen zur Verfügung stehen, da hier wesentliche Grundlagen für den Weg ins Berufsleben geschaffen werden.

Ein weiteres Anliegen der Partner: Damit allen Jugendlichen die passende Beratung zuteilwerden kann, bedarf es eines verlässlichen Überblicks über Bildungswege. Auch in diesem Bereich wollen alle Beteiligten noch enger zusammenarbeiten. PR-Foto

Quelle:
Osnabrücker Nachrichten 
Ausgabe vom 29. November 2015

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