Inhalt

Antragstellung

Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende werden nur auf Antrag erbracht. Der Antrag umfasst grundsätzlich sämtliche Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts. Für die abweichend zu erbringenden Leistungen und Leistungen für Bildung und Teilhabe ist eine gesonderte Antragstellung erforderlich.

Die Leistungen werden nicht für Zeiten vor der Antragstellung erbracht. Der Antrag wirkt jedoch grundsätzlich auf den Ersten des Monats zurück (Beispiel: Die Antragstellung erfolgt am 28. Mai, der Antrag wirkt auf den 01. Mai zurück, so dass bei Bewilligung Leistungen ab dem 01. Mai zu gewähren sind).
Die Antragstellung kann schriftlich, telefonisch oder persönlich erfolgen. Die Antragsvordrucke sind auszufüllen.

Beratungsgespräch

Die Antragstellung wird innerhalb eines persönlichen Beratungsgesprächs empfohlen. Während des Beratungsgespräches erhalten Sie Informationen über Ihre Ansprüche, Ihre Rechte und Pflichten als Arbeitsuchender. Die notwendigen Antragsunterlagen werden ausgehändigt und die erforderlichen Unterlagen angefordert. Anschließend wird ein Termin vereinbart, an dem Sie mit dem ausgefüllten Antrag und den notwendigen Unterlagen vorsprechen sollen.
Das Beratungsgespräch wird während der Sprechzeiten durch die Mitarbeiter/innen der zuständigen Neuantragsbearbeitung durchgeführt.

Vertretung der Bedarfsgemeinschaft

Die Bedarfsgemeinschaft wird grundsätzlich von einem erwerbsfähigen Leistungsberechtigten vertreten. Leben Sie als erwerbsfähiger Leistungsberechtigter mit weiteren Personen in einer Bedarfsgemeinschaft, so gilt der Antrag auch für diese Personen.

Bewilligungszeitraum

Leistungen werden in der Regel für 12 Monate bewilligt. Vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes erhalten Sie im Regelfall automatisch einen verkürzten Folgeantrag zugesandt. Eine weitere Bewilligung kann nur nach rechtzeitiger Abgabe des Folgeantrages erfolgen.

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